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Hammer Sommerserenade

Hammer SommerserenadeFreitag 7.8., 20Uhr, vor dem Evangelischen Gemeindehaus Hamm am Rhein

Latinos Classicos

Vitor Diniz, Flöte, und Mateus Dela Fonte, Gitarre, spielen Werke von J. S. Bach, C.P.E. Bach, Villa-Lobos und Tom Jobim

Eintritt 15€, Kinder frei

Eine Anmeldung ist erforderlich per Mail an Kartenreservierungen@gmx.de oder telefonisch 06246 906867

Die beiden Musiker „brechen alle Barrieren zwischen europäischer klassischer Musik und südamerikanischer Popularmusik“. Mateus Dela Fonte wurde in Salvador/Brasilien geboren und ist Preisträger nationaler und internationaler Gitarrenwettbewerbe und wurde mit Zusatzpreisen wie „Bester Interpret brasilianischer Musik“ und „Beste Interpretation eines Bach-Werks“.  Seine Konzerte führten ihn in zahlreiche Länder Europas und Lateinamerikas. Als Solist, Kammermusiker, Dozent und Juror war er zu Gast auf Festivals wie den Internationalen Gitarrenfestspielen Nürtingen, dem Internationalen Gitarrenfestival Mikulov (Tschechien) oder dem Hearing Art Seeing Sound-Festival in Jerewan (Armenien).

2010 erschien seine von der Fachpresse hochgelobte Debut-CD „Sarabande & Samba“ mit Werken aus Deutschland, Spanien und Brasilien. Im Herbst 2013 folgte „Paisagem Brasileira – Brazilian Landscape“. Diese zweite CD ist der Musik von Dela Fontes Heimat gewidmet – insbesondere dem Musikstil Choro.

Mateus Dela Fonte ist Lehrbeauftragter für Gitarre mit dem Schwerpunkt Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 2015 unterrichtet er die Gitarrenklasse des Crescendo Summer Institute in Tokaj (Ungarn).

Auch Vitor Diniz wurde in  João Pessoa, Brasilien, geboren, ist Preisträger des Nelson Freire OSB Wettbewerbs und spielte mit dem Nationalorchester Brasiliens. Vítor Diniz unterrichtet eine erfolgreiche Querflötenklasse an der Musikschule Stuttgart und gibt jährlich Meisterkurse an verschiedenen Universitäten in Brasilien.
Neben der klassischen Musik widmet er sich mit Begeisterung dem brasilianischen Musik- und Tanzstil Forró, der seinen Ursprung in seiner Heimat, dem Nordosten des Landes, hat. Er ist Mitbegründer der etablierten Band Forro de KA, die ihr Publikum bei Konzerten und Festivals in ganz Europa verzaubert. Wenn er nicht auf der Bühne steht, schwingt er außerdem selbst gerne das Tanzbein.

Mateus und Vitor wurden in Nordostbrasilien geboren. Beide wuchsen auf inmitten der pulsierenden Rhythmen der brasilianischen Musik bis sie eines Tages Interesse an klassischer Musik fanden. Der Ehrgeiz auf musikalische und technische Vervollkommnung führte sie nach Europa, und dort, 10.000km entfernt von zuhause, lernten sie sich kennen im Schwarzwald, bei Proben in einem größeren Ensemble. Das war der Beginn einer stabilen Freundschaft und einer ebensolchen musikalischen Zusammenarbeit. Thema sind neben der europäischen Klassik immer wieder die Kompositionen Lateinamerikas, besonders Brasiliens. Die euphorischen Reaktionen des europäischen Publikums auf die Musik ihrer Heimat ließen sie diese selbst noch einmal ganz neu kennenlernen in ihrem ganzen Reichtum und ihrer Vielfalt. Und das transportieren sie in ihren Konzerten.

28.8.2020 um 20 Uhr

Von Barock bis Folk

Altes und Neues aus England und Irland

Petra Fluhr, Oboe, Flöten, Gesang und Gernot Blume, Harfe, Gitarre

spielen Werke von Turlough O´Carolan, Henry Purcell, John Dowland und Folk.

Eintritt 15€, Kinder frei

Eine Anmeldung ist erforderlich, entweder per Mail an kartenreservierungen@gmx.de oder telefonisch bei Petra Fluhr 06246 906867

Die englische Musiktradition ist, anders als auf dem Kontinent, immer schon auch eine Musik des Volkes gewesen – Folk also -, und das schon seit der Renaissance. Kneipe und Königshof schienen nah beieinander zu liegen und inspirierten sich gegenseitig. Der große englische Barockkomponist Henry Purcell ist ein solcher Gratwanderer zwischen den Klassen und bekannt für seine humorvollen Liedvertonungen wie auch für seine Opern. Es ist eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte, bei der man kaum noch zwischen alt und neu unterscheiden kann.

Gernot Blume bezeichnet sich als Multiinstrumentalisten. Die außergewöhnliche Kunst von Gernot Blume begeistert seit über 20 Jahren das Publikum auf internationalen Festivals, Schlössern und Burgen im UNESCO Weltkulturerbe Mittelrhein, Jazz-Clubs Kulturzentren und Konzertreisen in Europa, Asien und den USA. Neben Harfe und Gitarre spielt Gernot Blume selbstverständlich Klavier, alle möglichen Flöten, Sitar, Schlagzeug …..

Mit der Oboistin Petra Fluhr spielt er schon seit Jahren, entweder als Duo oder mit dem Ensemble KLAZZIXX, das im letzten Jahr in Selzen das Concierto por la paz gegeben hat.

Petra Fluhr ist Oboistin bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen und seit Jahren Mitglied des Klassikforums. 2020 hat sie Rosemarie Grimm im Vorsitz abgelöst.